Roulette - Was ist das? Jetzt klicken

 

 

 

 

Eine Wette darauf, ob die gewählte Formel zutreffend vorher gesagt wurde, sobald eine der vorhandenen Zahlen auf dem Kessel (0 -36) festgelegt ist, was mithilfe einer rollenden Kugel, welche zufällig in irgendeinem der dort angebrachten Löcher landet, bewerkstelligt wird.

 

 

 

 

Noch einfacher und gezielter kann man es wohl kaum definieren. Dennoch sind die einzelnen Faktoren dieses Wett-Spieles sehr, sehr vielfältig. Lediglich der Kessel ist normiert. Er hat genau 37 Felder von denen eines mit einer grünen 0, 18 mit einer Zahl in roter Farbe und weitere 18 mit einer Zahl in schwarzer Farbe belegt sind. Jede dieser Zahlen kommt nur einmal vor und, ob ihre Farbe Rouge, also Rot, oder Noir, also Schwarz ist, entspricht exakten Regeln. Die 17 beispielsweise ist immer Schwarz.

Um eine Vielzahl von Einsetz-Möglichkeiten anzubieten, kann statt auf einzelne integere Zahlen, auch auf Kombinationen von mehreren Zahlen zurückgegriffen werden. Die Einsatz-Tafel entspricht daher größtenteils ebenfalls einem Standard. Er stellt wiederum sicher, das in jedem Kasino z.B. die 1 und die 4 benachbarte Zahlen sind oder die Dutzende immer in einem Block abgebildet werden. Auch die Kolonnen die jeweils um 3 erhöhen bis zur letzten Instanz, also beispielsweise: 1, 4, 7, 10, 13, 16, 19, 22, 25, 28, 31, 34 sind festgelegt in ihren jeweiligen Reihen. Gerade und Ungerade, bzw. Untere Hälfte und obere Hälfte, bzw. die Nr. des Drittel´s sind natürlich durch die allgemeinen Regeln der Mathematik festgelegt. Dies waren die gängigsten Formeln auf welche in variabler Höhe gesetzt und also gewettet werden kann. Die Höhe und vor allem auch Das Limit des Wett-Einsatzes wird durch die Regeln des lokalen Spiel-Casinos vorgegeben. In der vorliegenden, hier spielbaren Variante gibt es kein Limit, allerdings auch keine wirkliche Auszahlung eines etwaigen Gewinnes. Es ist also Risikofrei, was von einem Spiel mit richtigem Geld keineswegs behauptet werden kann. Zwar ist es nicht möglich, mehr zu verlieren, als man dorthin mitnahm. Jedoch war dies schon oft alles was so mancher hatte.

 

Es gibt sogar eine Straße namens Roulette-Road im US-Bundesstaat Missouri, genauer in der Ortschaft Waynesville. Die Straße ist einen knappen Kilometer lang und verläuft fast Schnurgerade. Strassenschild  Es ist allerdings anzunehmen, das ein entsprechendes Schild eher so aussehen würde: Strassenschild

Zwischen den sehr bekannten Orten St. Louis und Springfield gelegen findet man auch den benachbarten Ort RICHLAND (übersetzt: Reiches Land). Möglicherweise hat das was miteinander zu tun.

 

Und: Roulette hat noch etwas mit Straßen zu tun. Eine Spielvariante für die es kein Casino braucht findet direkt an der Straße, nämlich an irgendeiner Ampel statt. Allerdings muss spätestens hier erwähnt werden, das hierbei auf illegale Weise gewettet wird. Wie läuft Straßen-Roulette ab?

Initiiert wird es durch einen selbsternannten Croupier. Er postiert sich einfach neben einer Ampel und fragt Passanten, ob Sie Interesse hätten mitzuspielen. Wenn ja, so können diese auf die Ziffern 1 bis 9, bzw. auf gerade oder ungerade setzen. Bei der nächsten Gelbphase der Ampel werden keine Wetten mehr entgegengenommen. Bei der darauffolgenden Rotphase sollen etwaige Gewinne ausgezahlt werden.

Gewonnen wurde dann, wenn das erste an dieser Ampel zum Stehen gekommene Fahrzeug an seinem Kennzeichen eine Endziffer hat, welche dem zuvor gesetztem Wert (1-9, gerade/ungerade) entspricht. Die Endziffer 0 verliert immer. Ziffern erhalten den 9-fachen Einsatz als Gewinn. Einfache Chancen werden wie beim echten Roulette als doppelter Einsatz ausgezahlt.

Rein rechnerisch ergibt sich im Laufe von mehreren Spielfolgen, genau wie in einem echten Casino, immer ein Gewinn für die Bank, bzw. den Croupier. Illegal ist das Ganze natürlich deshalb, weil es hier keine Geschäftsadresse und, schlimmer noch, keine Kontrolle durch die Finanzbehörde, also auch keine Steuerabführung (Spielbank-Abgabe) gibt. Je nach Bundesland verschieden, bewegt sich diese Abgabe immerhin in Bereichen zwischen 45 bis 80 %. Das ist eine sehr starke Einnahmequelle für den Fiskus.

 

Eine lustige Variante ist das Mäuseroulette

Mäuse-RouletteOft gesehen auf Mittelalter-Spektakeln belustigt sich das Volk gern an diesem Puppenstuben-ähnlichem Spielfeld. Eine echte Maus, vermutlich dressiert, nennt dieses Miniatur-Städtchen ihre zweite Heimat. 

Die Roulette-Spieler haben die Aufgabe, einen geringen Einsatz auf eines der 12 Häuschen zu setzen, wobei hier die Wette gilt, das das Mäuschen sich hernach in dieses begeben wird. Bei diesem Spiel sind mehr die Entertainer (Gaukler) interessant, als der eigentliche Glücks-Spiel-Effekt. Die im Bild gezeigte Variante ist sogar besonders originell gestaltet, da die 12 Häuschen jeweils ein speziell mittelalterliches Geschäft repräsentieren.

Zu gewinnen sind bei dieser Gaukelei meist kostbare Steine, welche zudem noch über aussergewöhnliche Kräfte verfügen sollen.

 

 

Echtes Roulette haben wir nicht zu bieten. Es ist jedoch gerade deshalb bestens geeignet um eine richtige Partie zu simulieren. Die hier zu spielende Variante entspricht dem französischem Original, abgesehen davon, das die Transversalen vernachlässigt wurden. Was sind Transversale?

Transversale sind die nur theoretisch vorhandenen Grenzen zwischen den Ganzen Zahlen auf die gesetzt werden kann. Also auf den Linien, bzw. Eckpunkten, welche die Einstzfelder trennen, wenn diese am Rande liegen. Als benachbarte Zahl gilt dann die gegenüberliegende. Sie wäre dann auch eingezeichnet, anstelle des Rahmens, wenn das Spielfeld sich an den äußeren Grenzen wiederholte.

Ein Tischlimit haben wir auch nicht. Und die 0 oder die double-zero sind nicht zu finden. Bei den amerikanischen Roulette-Varianten sind solche Felder vertreten. Der Umgang mit der 0 gestaltet sich in vielen Kasinos verschieden, so das zum Beispiel grundsätzlich die Bank alle Einsätze einzieht oder auch, das einige gesetzte Chancen für die folgende Runde gültig und liegen bleiben. Sozusagen ein Mal aussetzen. Bei dem hier spielbaren Online-Roulette gilt die erste Möglichkeit.

 

 

Nun zu den Tricks. Ist es denn irgendwie möglich den Zufall zu überlisten und den `großen Coup zu landen` wenn man einfach nur nach einem tollen System verfahren würde?
 

Laut mathematisch nachvollziehbarer Wahrscheinlichkeitsrechnung ist langfristig (in einer Vielzahl von Runden) bei den einfachen und doppelten Chancen ein Ausgleich gegeben. Das heißt, wie lange auch immer gespielt wird: Im Durchschnitt sollten die eingesetzten Beträge in etwa den Gewinnsummen entsprechen. Hier gibt es also ein geringes Risiko, wenn da nicht die Null wäre. Sie bedeutet Verlust und nimmt immerhin einen Raum von (100/37)  etwa 2,7 % ein. Beim Setzen auf Ganze Zahlen verdreifacht sich nochmals der `mathematisch nachvollziehbare wahrscheinliche` Verlust, weil die Auszahlung im Gewinnfall nur 35 statt 37-fach, wie es anhand der Möglichkeiten (37 Felder auf dem Kessel) sein sollte, erfolgt. Sind also summa sumarum 8,1 % Verlust mit dem unbedingt gerechnet werden muss.

 

Die Repräsentativitätsheuristik läßt die meisten Spieler annehmen, das nach mehrmaligem Ausbleiben einer einfachen Chance, die Wahrscheinlichkeit, das diese in Bälde auftreten werde, ansteigt. Leider ist diese Denke fehl am Platze. Tatsächlich ist es vielmehr so, das der Zufall über keinerlei Gedächtnis verfügt. Die Wahrscheinlichkeit, das eine bestimmte einfache Chance eintrifft liegt jedesmal bei 50 % (Genau genommen, wegen der NULL sind es : 48,‾648 %). Dabei ist es der WAHRSCHEINLICHKEIT völlig egal, was zuvor gewesen ist. Sie orientiert sich in keiner Weise an der Vergangenheit.

Dennoch gibt es mehrere Strategie-Arten, welche die Repräsentativitätsheuristik zu nutzen versuchen. Und das obwohl sie beim Roulette gar nicht zur Geltung kommt. Einige dieser Strategien sind schon beinahe so Lange bekannt, wie das Roulette-Spiel selbst : Aus dem achtzehnten Jahrhundert. Die im Folgenden aufgeführte Liste gibt keine endgültigen Nachweise, denn, Spiel-Strategien könnten auch noch welche erfunden werden.

 

  1. Martingale
  2. d´Alambert
  3. Fitz-Roy
  4. Montante Amèricaine
  5. Montante Hollandaise

 

Diese bekannten und daher benannten Systeme haben allesamt eines gemeinsam: Sie erhöhen oder verringern die Einsatzhöhe, je nachdem, welche Zahlen in den vorherigen Runden gefallen waren. Wirklich sichere Gewinne sind also grundsätzlich nicht zu machen, weil, wie oben erklärt, der Zufall sich nicht um die Repräsentativitätsheuristik kümmert.

Die Martingale (auch Verdoppeln genannt) klingt logisch gut, da solange verdoppelt wird, bis endlich die Vorhersage eintritt. Beispiel: Man beginnt mit einem Einsatz von 5 auf ROT. Wenn nicht ROT kommt, wird verdoppelt. Der nächste Einsatz beträgt also 10. Zugegeben: Irgendwann kommt ROT. Wer also genug Ausdauer hat, müsste bei dieser Methode `Auf jeden Fall` gewinnen. Das Problem ist lediglich, das die Summe für den Einsatz recht schnell in schwindelerregende Höhen gelangt. Die stehen dann in keinem anständigen Verhältnis mehr zum vermeintlichen Gewinn, welcher nämlich nur : 5 ist. Erschwerend kommt hinzu, das jedes Spiel-Kasino ein Limit für die Einsatz-Höhe vorgibt. Die schwindelerregenden Höhen, die für das Verdoppeln oft nötig sind, dürfen also gar nicht gesetzt werden, was im schlechtesten Fall bedeutet, das ein sehr hohes Kapital einfach Mal eben unrettbar verloren wurde.

Selbst wenn man zunächst einige Spielrunden ´nur´ analysiert, welche der einfachen oder doppelten Chancen längere Zeit nicht eingetroffen sind, um erst bei hoher Repräsentativitätsheuristik einzusteigen und dann eventuell zu Verdoppeln, falls verloren wurde - erhöht dies die Gewinnchancen dennoch nicht. Es bleibt nämlich dabei, das die zufällig fallende nächste Kugel mit weiterhin 48,‾648 % Wahrscheinlichkeit auf ROT fällt. Genau wie in allen Runden vorher .... und nachher. Dabei ist es ganz egal, wie oft vorher schon schwarz gefallen war. Der Zufall hat kein Gedächtnis und orientiert sich nie an der Vergangenheit.

Etwas ganz Anderes ist das Kessel-Gucken. Was das ist? Jedenfalls ein tolles Wort, oder? Also, Kessel-Gucken ist nur machbar an echten Roulette-Tischen und nicht in Online-Kasino´s, weil hierbei etwaige Diskordanzen (Ungleichmäßigkeiten) des Kessel´s (der rotierende Drehteller in den die Kugel eingeworfen wird) feststellbar sein können. Einfacher gesagt, gibt es einfach Kessel, die nachweislich im Verlauf von sehr vielen Runden eine bestimmte Zahl (bspw. die 12) etwas häufiger einlochen. Jemand der davon Kenntnis hat, könnte einfach immer auf die 12 setzen und würde sehr wahrscheinlich öfter gewinnen, als wenn er auf die 13 setzte. Richtig viel ist damit nicht zu machen, denn: 1.) 37 Spiele würde es brauchen, um einen brauchbaren Gang zu haben. Das dauert meist einige Stunden und kurz darauf würde die Spielbank aufgrund der Öffnungszeiten schließen. 2.) Selbstverständlich analysieren die Spielbanken ebenfalls Ihre Kessel und wechseln diese ggf. aus, so das eine andere oder keine Abweichung von der Norm erkennbar ist.

Ebenfalls angelehnt an die Repräsentativitätsheuristik ist eine spezielle Variante des Verdoppelns. Hierbei wird erst einmal ein gewisser Grundbetrag, evtl. 5, immer wieder eingesetzt, so Lange man verliert. Erst, wenn ein Gewinn eingetroffen ist, wird Verdoppelt. Dies wiederum so Oft, wie es mit dem Gewinnen weiter geht. Auch hier ist ganz klar keine Sicherheit für einen Gewinn gegeben. Jedoch fallen die Verluste im schlechtesten Fall bei weitem nicht so vernichtend hoch aus wie bei der klassischen Methode des Verdoppelns. Nichts für Ungut: Für ein Spiel um echtes Geld ist auch diese Variante nicht zu empfehlen.

Statt dessen, ist anzuraten, eine nette Runde Online-Roulette auf dieser Seite ohne Risiko und ohne Verbindlichkeiten zu spielen. Dort kann jedes System Gefahrlos ausprobiert werden. Nicht zuletzt ist es möglich, seinen High-Score dort einzuschreiben und auf diese Weise Ehrgeiz zu zeigen, Lorbeeren zu ernten und ein paar Worte an die Welt zu richten.

 

 

 

 













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